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Referenznummer-Rechner

Erstelle oder prüfe eine estnische oder finnische Referenznummer (7-3-1), eine belgische strukturierte Mitteilung oder eine slowenische SI-Referenz.

Zahlungen & GebührenBusiness
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Aufgabe
Das Modell gibt an, welcher Teil mit einer Prüfziffer endet: Der Teil in Klammern bekommt die Prüfziffer K, zum Beispiel (P1)K - P2 - P3. Welches Modell du brauchst, sagt dir der Zahlungsempfänger.
1 bis 19 Ziffern, meist die Rechnungs- oder Kundennummer. Der Rechner hängt hinten die 7-3-1-Prüfziffer an. Die ganze Referenznummer mit Prüfziffer, 2 bis 20 Ziffern. Leerzeichen sind in Ordnung. 3 bis 19 Ziffern, meist die Rechnungs- oder Kundennummer. Der Rechner hängt hinten die 7-3-1-Prüfziffer an. Die ganze Referenznummer mit Prüfziffer, 4 bis 20 Ziffern. Leerzeichen und führende Nullen sind in Ordnung. Bis zu 10 Ziffern. Eine kürzere Nummer wird vorne mit Nullen aufgefüllt, hinten kommen zwei Prüfziffern dazu. 12 Ziffern. Die Zeichen +++ und / sind in Ordnung. Gib die Teile P1, P2 und P3 mit Bindestrichen und ohne Prüfziffern ein. Der Rechner setzt die Prüfziffern dort ein, wo das Modell es vorsieht. Die ganze Referenz mit SI und Modell, zum Beispiel SI05 19-1235-84503.

Gib eine Nummer ein. Die Antwort erscheint hier schon beim Tippen.

Die Ergebnisse dienen nur zur Information. Die Berechnung basiert auf deinen Eingaben und öffentlich verfügbaren Regeln; die offizielle Buchhaltung kann abweichen. Für maximale Genauigkeit sollte das Endergebnis bei Bedarf mit einer zuständigen offiziellen Stelle oder Fachperson bestätigt werden. Siehe die Nutzungsbedingungen.

Wie funktioniert das?

Eine Referenznummer verbindet eine Zahlung mit ihrer Rechnung: Der Zahler gibt sie bei der Überweisung an, und der Empfänger sieht sofort, welche Rechnung bezahlt wurde. Am Ende der Referenznummer steht eine Prüfziffer, die aus den übrigen Ziffern berechnet wird. So fällt ein Tippfehler auf, denn eine Referenz mit falscher Prüfziffer nimmt die Bank nicht an.

Estland und Finnland verwenden dasselbe 7-3-1-Verfahren: Die Ziffern werden von rechts nach links mit den Gewichten 7, 3, 1, 7, 3, 1 und so weiter multipliziert, die Produkte addiert und die Summe vom nächsten vollen Zehner abgezogen. Die Differenz ist die Prüfziffer (0 statt 10). Eine estnische Referenznummer hat 2 bis 20 Ziffern, eine finnische 4 bis 20. In Finnland wird die Referenznummer auf der Rechnung von rechts in Fünfergruppen und ohne führende Nullen geschrieben, zum Beispiel "12 34561".

Die belgische strukturierte Mitteilung (gestructureerde mededeling, communication structurée) besteht aus 12 Ziffern in der Form +++010/8068/17183+++. Die letzten beiden Ziffern sind der Rest der ersten zehn Ziffern bei Division durch 97, ein Rest von 0 wird als 97 geschrieben.

Die slowenische Referenz (sklic) gehört auf den UPN-Zahlungsauftrag: SI, ein zweistelliges Modell und bis zu drei Zahlen, durch Bindestriche verbunden, zum Beispiel SI05 19-1235-84503. Das Modell gibt an, welcher Teil mit einer Prüfziffer endet. Sie wird mit Modulo 11 berechnet, die Gewichte sind von rechts 2, 3, 4 und so weiter.

Zu jeder Referenz siehst du auch ihre RF-Form (ISO 11649). Das ist die gemeinsame Referenz für SEPA-Zahlungen, die auch Banken in anderen Ländern kennen.

Häufige Fragen

Wie wird die Prüfziffer einer Referenznummer berechnet?

Die Prüfziffer einer estnischen oder finnischen Referenznummer ergibt sich aus dem 7-3-1-Verfahren. Das Beispiel des estnischen Bankenverbands: Basis 12131295. Die Gewichte von rechts nach links sind 7, 3, 1, 7, 3, 1, 7, 3, die Summe der Produkte ist also 98. Der nächste volle Zehner ist 100, und 100 - 98 = 2, die Referenznummer lautet also 121312952. Ist die Summe schon ein voller Zehner, ist die Prüfziffer 0. Der Reiter "Prüfen" des Rechners macht dasselbe in umgekehrter Richtung und sagt dir, ob die letzte Ziffer passt.

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Was ist der Unterschied zwischen der estnischen und der finnischen Referenznummer?

Die Prüfziffer wird in beiden Ländern genau gleich berechnet. Unterschiedlich sind Länge und Schreibweise: Eine estnische Referenznummer hat 2 bis 20 Ziffern und wird meist ohne Leerzeichen geschrieben, eine finnische hat 4 bis 20 Ziffern und wird auf Papier von rechts in Fünfergruppen und ohne führende Nullen geschrieben ("12 34561"). Im finnischen Bank-Barcode wird dieselbe Nummer vorne mit Nullen auf 20 Stellen aufgefüllt. Jede estnische Referenznummer mit mindestens vier Ziffern, die nicht mit einer Null beginnt, ist daher auch nach den finnischen Regeln gültig.

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Kann ich mit einer estnischen Referenznummer ins Ausland zahlen?

Eine nationale Referenznummer kennt sicher nur eine Bank des eigenen Landes. Bei einer Bank in einem anderen Land kann sie als Referenz durchgehen oder beim Empfänger nur im Verwendungszweck ankommen. Für eine Zahlung ins Ausland ist die RF-Referenz (ISO 11649) sicherer: Sie ist die gemeinsame strukturierte Referenz für SEPA-Zahlungen, und die ursprüngliche Nummer bleibt darin lesbar. Der Rechner zeigt zu jeder Referenz die RF-Form, zum Beispiel wird 121312952 in RF-Form zu RF31 1213 1295 2. Steht die RF-Form auf der Rechnung, nimm sie, sonst frag beim Rechnungssteller nach.

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Was ist die belgische strukturierte Mitteilung?

Auf belgischen Rechnungen steht statt einer Referenz eine strukturierte Mitteilung (niederländisch gestructureerde mededeling, französisch communication structurée, kurz OGM-VCS). Sie besteht aus 12 Ziffern in der Form +++010/8068/17183+++: zehn Ziffern, die der Rechnungssteller selbst wählt, und zwei Prüfziffern, nämlich der Rest der ersten zehn bei Division durch 97 (ein Rest von 0 wird als 97 geschrieben). Der Zahler gibt die Mitteilung im Formular einer belgischen Bank in das dafür vorgesehene Feld ein, die Zeichen +++ und / lässt er weg.

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Wie funktionieren die Modelle der slowenischen Referenz (sklic)?

Eine slowenische Referenz beginnt mit SI und einem zweistelligen Modell, danach folgen bis zu drei Zahlen P1, P2 und P3, durch Bindestriche verbunden (zusammen höchstens 20 Ziffern). Das Modell gibt an, welcher Teil mit der Prüfziffer K endet: SI00 hat keine Prüfziffer, SI05 hat die Form (P1)K - P2 - P3, SI12 ist eine einzige 13-stellige Zahl mit Prüfziffer, und SI99 bedeutet, dass es keine Referenz gibt. Die Prüfziffer wird mit Modulo 11 berechnet (ein Ergebnis von 10 oder 11 wird als 0 geschrieben). Die Regeln stehen in der Anleitung des slowenischen Bankenverbands ZBS (Version 1.4, 2023). Bei Steuern und anderen öffentlichen Zahlungen gibt der Empfänger Modell und Zahlen vor, der Rechner prüft ihren Aufbau und die Prüfziffern.

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Der Rechner sagt, die Prüfziffer ist falsch. Was nun?

Meist ist eine Ziffer vertippt, oder zwei benachbarte Ziffern sind vertauscht. Die Prüfziffer erkennt die meisten solchen Fehler. Der Rechner zeigt, welche Prüfziffer zu dieser Basis passen würde. Wenn die Referenz aber von einer Rechnung stammt, korrigiere sie nicht selbst: Falsch kann auch eine ganz andere Ziffer sein. Frag beim Rechnungssteller nach, denn eine Zahlung mit falscher Referenz landet in seiner Buchhaltung nicht bei der richtigen Rechnung.

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Was ist die RF-Form einer Referenznummer?

Die RF-Form ist dieselbe Referenz im internationalen Format ISO 11649: RF, zwei Prüfziffern und die ursprüngliche Referenz, zum Beispiel wird die finnische Referenznummer 12 34561 zu RF34 1234 561. Die Prüfziffern werden wie bei der IBAN mit Modulo 97 berechnet. Der Rechner zeigt die RF-Form jeder estnischen, finnischen und belgischen Referenz, und der RF-Referenz-Rechner erstellt eine RF-Referenz auch aus einer Rechnungsnummer mit Buchstaben. Auf dem slowenischen UPN-Formular ist RF ein eigenes Modell, das du im RF-Rechner erstellen kannst.

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Wie mache ich aus einer finnischen Referenznummer einen virtuellen Barcode?

Im Zahlungsteil einer finnischen Rechnung stehen meist ein Bank-Barcode und seine 54 Ziffern als Text, der virtuelle Barcode (virtuaaliviivakoodi). Er enthält die IBAN des Empfängers, den Betrag, die Referenz und das Fälligkeitsdatum. Erstelle hier die finnische Referenznummer und klick auf "Virtuellen Barcode erstellen", oder öffne den Rechner für den virtuellen Barcode und gib dort die FI-IBAN und den Betrag ein.

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